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Malerarbeiten

Streitpunkt bei Anstrichen aller Art ist meist der Unterschied zwischen ursprünglich gewünschtem und nach Fertigstellung tatsächlich erreichtem Farbton. Eine exakt gleich Optik der Farbe auf beschichteten Bauteilen in Bezug auf das ursprüngliche Muster, lässt sich schon deshalb kaum erreichen, da die Untergründe i.d. R. unterschiedlichster Art sind. Die selben Farben können je nach Beschaffenheit der zu beschichten den Fläche nach Fertigstellung von einander abweichen, dies ist auch durch Auftragen von Grundierungen kaum zu vermeiden.

Innerhalb einer abgegrenzten Fläche und auf identischem Untergrund, sollte die Farbgebung nach Fertigstellung einheitlich sein. Verschiedene Farbeindrücke bei unterschiedlichen Materialien, wie z.B. Türblatt und Türzarge, sind aus den wie zuvor beschriebenen Umständen hinzunehmen, meist ist dies nicht als optischer Mangel einzustufen. 

Die Unterscheidung zwischen Flächen im Wohnbereich, welche einen gestalterischen Zweck erfüllen sollen, und Flächen im Außen- sowie gewerblichen Bereich, welche Schutz- und Signalwirkungen zu erfüllen haben, erscheint für eine realistische Beurteilung sinnvoll.

Achtung: Welche Farbabweichungen als normal und hinzunehmend, oder auch als beanstandenswert einzustufen sind, hängt letztendlich immer auch von der Bedeutung der Fläche ab.

 

Als zumutbar sollten i.d.R. gelten:

  • leicht abweichende Farbnuancen bei verschiedenen Untergrundmaterialien

  • leichte Farbabweichungen nach Ausbesserungsarbeiten an Teilflächen, welche nach Reparaturarbeiten innerhalb der Fläche, oder durch Beschädigungen (z.B. durch Fremdgewerke) erforderlich sind

  • nicht ganz geradlinige und scharfe Anschlüsse an Fenster und Türen, welche schwer oder üblicher weise kaum einsehbar sind (z.B. Wandflächenanschluss an Oberseiten von Tür- und Fensterrahmen)

  • Tropfnasen und Pinselhaare, sofern diese vereinzelt auftreten und den Gesamteindruck der Fläche nicht beeinträchtigen

  • nur bei Streiflicht sichtbare Verspachtelungen an Stoßkanten von Gipskartonwänden- und Decken:

  • Farbablösungen nach 2 Jahren bei Lasuren an stark bewitterten Flächen, wie z.B. Wetterschenkel bei Holzfenstern, da diese Bereiche durch Sonneneinstrahlung sowie Niederschlägen der beschleunigten Alterung ausgesetzt sind.

 


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