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► Pfusch am Bau / Bodenbeläge & Fliesen


 

Die Holzdielen können sich ohne Fugen nicht ausdehnen
Bangkirai-Dielen wurden ohne Fugen verlegtt
  • bei einer Holzterrasse wurde nicht auf die erforderliche Fugenbreite geachtet

  • da der Feuchtegehalt des Holzes zwischen den Jahreszeiten erheblich schwankt, ist durch ausdehnen und zusammenziehen mit erheblichen Verwerfungen zu rechnen

  • beim Einbau der Holzdielen sollte die Fugenbreite zwischen 5 mm und 10 mm betragen

  • der Abstand zu angrenzenden Bauteilen sollte mindestens 15mm – 20 mm betragen

  • Abstandhalter aus auf entsprechende Stärke gesägte Holzreste erleichtern das richtige verlegen!

  • Quell- und Schwindvorgänge ⇒ kann man mit für die jeweilige Holzart geeigneten Ölen aus dem Fachhandel verringern


Pfusch  auch auf Ihrer Baustelle?

Auf Ihrer Baustelle wurde auch gepfuscht und Sie haben Fotos davon?  Schicken Sie uns einfach per E-Mail Ihre Bilder, mit zwei Zeilen die kurz beschreiben, was genau passiert ist.
► info(at)hausundwohnung24.de  
Wir werden Ihre Fotos dann in unsere Pfusch am Bau -Rubrik einbinden, mit einer kurzen Erläuterung von uns. Und wenn Sie möchten, benennen wir Sie gern auch als Urheber unter dem Foto. Vielen Dank!  


der Unterbau sollte Lageweise mit einer Rüttelplatte verdichtet werden
hier sind Frostschäden zu erwarten
  • der Unterbau dieser Terrasse ist offensichtlich nicht richtig verdichtet worden

  • abgesehen vom optischen Mangel kann hier Wasser in den Unterbau eindringen, Frostschäden sind bei entsprechenden Temperaturen die Folge

  • als Unterbau dient beispielsweise eine nichtbindende Tragschicht aus Schotter, Kies oder Splitt, Korngröße etwa 0- 35 mm, diese wird lagenweise z.B. mit einer Rüttelplatte verdichtet

  • als direktes Pflasterbett kann Pflastersand 0-5 mm Korngröße verwendet werden, dieser wird nicht verdichtet, Schichtstärke ca. 5 cm

  • beim Abrütteln mit einer Rüttelplatte sackt das Pflaster 1-2 cm ab, die Fugen müssen vorher verfüllt sein, da es sonst zu Verwerfungen kommen kann

  • ein Gefälle von 1 - 2,5 % ist einzuplanen, Fachmann ist hier der Steinsetzer

 


 


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Hier wurde kein Dehnungsprofil vorgesehen
Die Bwegungsfuge muss vor Verlegung des Estrichs eingeplant werden
  • Im Türbereich sind Trennfugen / Bewegungsfugen ⇒ in den einzubringenden Estrich vorzusehen, diese fehlt hier

  • Da sich der Estrich auch später bei Belastung bewegt, sind Bewegungsfugen einzuplanen, um Risse, b.z.w. Schäden an der eventuell eingebauten Fußbodenheizung zu vermeiden

Linktipp ⇒ Badsanierung - Planung und Kosten

  • Tipp: ein vom Architekten erstellter Fugenplan sollte Bestandteil der Ausführungsplanung sein

  • Die Fugen sind mittels Dehnungsfugenprofil, welche bereits mit einem Klebefuß versehen sind herzustellen         ( im Fachhandel erhältlich )

  • Ausführung im Normalfall durch den Estrichleger


Fliesnkreuze kosten wenige Cent und sorgen für ein sauberes Fugenbild
Insbesondere Laien sollten Fliesenkreuze verwenden
  • Beim Verlegen der Mosaikfliesen wurde hier nicht auf eine einheitliche Fugenbreite geachtet

  • Um Pfusch beim Fliesen verlegen zu vermeiden, können im Fachhandel erhältliche Fliesenkreuze verwendet werden, es gibt sie je nach gewünschter Fugenbreite in Stärken von 1 – 10 mm

  • Die Fliesenkreuze werden in den feuchten Kleber zwischen die Fliesenmatten / Fliesen gesetzt

  • Hervorquellenden Kleber möglichst sofort mit einem Fugenkratzer entfernen !

  • Tipp: Bei Glasmosaikfliesen hellen Fliesenkleber verwenden, da dieser später hindurch scheint !

  • Die Fliesenkreuze werden nach dem Aushärten entfernt und können erneut verwendet werden


Beim Kleben großer Fliesen sollte eine Zahnkelle verwendet werden
Deutlich sichtbare Unebenheiten in der Oberfläche durch unterschiedliche Kleberstärke
  • Fliesenüberstände an den Fugen sind bei großflächigen Fliesenformaten besonders auffällig

  • Grund für die mangelhafte Optik dürfte in diesem Fall das ungleichmäßige Auftragen des Fliesenklebers sein

  • Die gleichmäßige Kleberstärke wird durch Verwendung einer Zahnkelle gewährleistet. Diese gibt es in verschiedenen Zahngrößen und sollte je nach Fliesengröße gewählt werden: bis 30 x 60 cm = 8mm, bis 45 x 90 cm =10 mm und ab 45 x 90 cm Fliesengröße = 12 mm

  • Beim Fliesen verlegen sollte die Kleberoberfläche nicht zu schnell antrocknen, daher den Kleber immer nur auf eine Fläche, welche innerhalb von 10 min mit Fliesen belegt werden kann, auftragen !

  • Gerade bei großen Fliesenformaten empfiehlt sich der Fachmann


Randdämmstreifen trennen die Feuchtigkeit im Estrich von der Wand
Feuchteschaden an Trockenbauplatten durch fehlenden Randdämmstreifen
  • Durch den fehlenden Randdämmstreifen, b.z.w. nicht oder mangelhaft verklebter Folie ist ein Feuchtigkeitsschaden entstanden

  • Randdämmstreifen müssen lückenlos vor Einbringen des Estrichs ⇒am Wandsockel befestigt werden

  • Der Randdämmstreifen hat neben dem Feuchtigkeitsschutz auch eine Schallschutzfunktion, b.z.w. trennt dieser den schwimmenden Estrich von der Wand

  • Die Montage übernimmt i.d. Regel der Fußboden- / Estrichleger, oder der Heizungsinstallateur, falls eine Fußbodenheizung eingebaut wird


Fliesenfugen sollten immer oberhalb der Estrichfuge komplett übernommen werden
Ein Teil der Fliesenfuge (rechts im Bild) fehlt
  • an Türdurchgängen müssen Fliesenfugen immer entsprechend der darunter liegenden Dehnungsfuge angelegt werden

  • diese soll Bewegungen des Estriches während und nach der Austrocknung aufnehmen

  • hier ist Rissbildung im Bereich der darüber liegenden Fliese zu erwarten

  • der Fliesenleger hätte die Fuge bis zur angrenzenden Türlaibung fortsetzen müssen

 


Flüssige Bodenausgleichsmasse kann Stolperkanten im Fliesenboden verhindern
Bei größeren Fliesenformaten muss der Untergrund besonders eben sein
  • Gerade bei großflächigen Fliesenformaten sind spätere Unebenheiten besonders auffällig

  • Bereits der Estrich leger sollte auf eine besonders ebene Estrichoberfläche achten

  • Bei unebenem Fliesenuntergrund sollte zunächst eine Haftgrundierung und anschl. eine selbst verlaufende Bodenausgleichsmasse verwendet werden

  • Der Fliesenkleber wird mit einer s.g. Zahnkelle aufgetragen diese gewährleistet eine gleichmäßige Kleberstärke

  • Die Größe der Zahnung richtet sich nach der Fleisengöße, bei 30 x 60 cm wie in diesem Fall, hätte man eine 8 mm Zahnkelle verwenden können


Fliesenkanten sollten durch Abschlussprofile vor mechanischer Einwirkung geschützt werden
Oberer Fliesenabschluss ohne Profil
  • Hier sieht der optische Abschluss der Fliesenoberkannte unfertig und mangelhaft aus

  • Beschädigungen an der Fliesenoberkante sind schwer zu retuschieren

  • In diesem Fall könnte z.B: eine s.g. Jollyschiene ⇒ verwendet werden, diese sorgt für einen mechanisch belastbaren, sowie dekorativen Abschluss

  • Diese Deko-Profile gibt es im Fachhandel aus Edelstahl, Alu, Messing und PVC

  • Die Montage kann durch den Fliesenleger erfolgen