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► Pfusch am Bau / Elektro und Sanitär


 

So lückenhaft wie hier verbaut, stellt sich kaum ein dämmender Effekt ein
Hier wurden, wenn auch unvollständig, vorgeschlitzte PE-Dämmschläuche verwendet
  • Die nicht lückenlose Wärmedämmung der Heizungsrohre hat ein erheblichen Wärmeverlust zur Folge

  • Die Kosten für jeden Meter nicht isoliertes Heizungsrohr betragen ca. 15,- bis 22,- Euro pro Jahr !

  • Als gängigste Dämmmaterialien in diesem Bereich gelten PE ( Polyethylen ) , Kautschuk sowie Mineralwolle

  • Im Fachhandel sind bereits vorgeschlitzte PE-Dämmschläuche erhältlich, diese lassen sich einfach über die Heizungsrohre stülpen. Für beheizte Räume auf die Bezeichnungen EnEV 50%, für unbeheizte Räume EnEV 100% achten ! (EnEV 50% entspricht 50% der Rohrstärke )

  • Biegungen und Ecken entsprechend anschneiden

  • Fachmann ist hier der Heizungsinstallateur


Pfusch  auch auf Ihrer Baustelle?

Auf Ihrer Baustelle wurde auch gepfuscht und Sie haben Fotos davon?  Schicken Sie uns einfach per E-Mail Ihre Bilder, mit zwei Zeilen die kurz beschreiben, was genau passiert ist.
► info(at)hausundwohnung24.de  
Wir werden Ihre Fotos dann in unsere Pfusch am Bau -Rubrik einbinden, mit einer kurzen Erläuterung von uns. Und wenn Sie möchten, benennen wir Sie gern auch als Urheber unter dem Foto. Vielen Dank!  


Unangenehme Fließgeräusche in der Revisionsklappe lassen sich mit geeigneter Isolierung eindämmen
Das Abflußrohr ist nur teilweise gegen Fließgeräusche gedämmt
  • Die hier rötliche Rohrdämmung innerhalb der Revisionsöffnung, ist nicht über die gesamte Rohrlänge fortgeführt worden

  • Dadurch können unangenehme Fließgeräusche in den Wohnbereich gelangen ( Schallbrücke ⇒ )

  • Der in der Revisionsklappe um die Rohre verbleibende Platz sollte für die Dämmung genutzt werden, um Fließgeräusche so gering wie möglich zu halten

  • Mörtelreste, sowie sämtliche Verbindungen zwischen Rohr und Mauerwerk sollten entfernt werden, da auch diese die Fließgeräusche in die Wand und somit in das ganz Haus übertragen können

  • Fachmann hierfür ist der Heizungsinstallateur



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Die Lastaufnahmefähigkeit tragender Wände wird durch verlegte Abflußrohre reduziert
Sanitärrohre dürfen nicht in tragende Wände verlegt werden
  • Dies ist Folge einer Fehlplanung der Rohrlage, da es sich hier um eine tragende wand handelt, kann diese die Lasten nicht gleichmäßig auf den Boden übertragen

  • Dadurch können sich Risse im Mauerwerk bilden

  • Größere Durchbrüche und Schlitze bedürfen in tragenden Wänden der zusätzlichen Bewehrung ⇒ des darüber befindlichen Mauerwerks, b.z.w. den Einbau eines Sturzes

  • Im Zweifel sollte man sich einen Standsicherheitsnachweis von einem Statiker erstellen lassen

  • Arbeiten an tragenden Wänden sollten besser dem Fachmann ( Maurer ) überlassen werden


Im Fachhandel erhältliche Dämmschläuche erleichtern die fachgerechte Isolierung
Die Isolierung hätte bis in den Sockelbereich fortgeführt werden müssen
  • Der Rohrschlitz ist hier nicht vollständig bis zum Fußboden gedämmt worden

  • Die Folge sind hier der Wärmeverlust, b.z.w. Die Übertragung von Fließgeräuschen in den Fußboden am besten vorgeschlitzte Dämmschläuche einschl. Verbindungsschellen verwenden ( im Fachhandel erhältlich )

  • Die Stärke der Dämmung sollte i.d. Regel dem Durchschnitt des Heizungsrohres entsprechen, auch Rohrschellen und Armaturen müssen nach EnEV ⇒ ( Energieeinsparverordnung )gedämmt werden

  • Fachkräfte sind die Heizungsinstallateure


Die Befestigungspunkte von WC-Hinterwandanlagen immer auf Lücken in der Dämmung überprüfen!
Die lückenhafte Fußbodendämmung verursacht Schallbrücken
  • Die Fußbodendämmung ist im Bereich des WC-Elementes nicht lückenlos ausgeführt

  • Dies ermöglicht die ungehinderte Schallübertragung ( Schallbrücke ⇒)

  • Die Dämmung sollte generell vor Einbringen des Estrichs auf Fehlstellen überprüft werden

  • Das ausführende Gewerk ist i.d. Regel der Heizungsinstallateur


Schutzverrohrung für Elektrokabel fehlt

Im Fachhandel gibt es spezielle Schutzrohre für Elektro- und Datenkabel
Die Elektrokabel sind hier nicht gegen einwirkende Druckkräfte geschützt
  • die Schutzverrohrung gegen mechanische Einwirkung auf die Daten- u. Elektrokabel fehlt, bzw. ist unvollständig

  • mögliche Beschädigungen durch Druckkräfte können das spätere Aufstemmen des Fußbodens erforderlich machen

  • die Zementestrichstärke oberhalb der Schutzrohre sollte min.45 mm betragen, da ansonsten der Estrich bei Belastung nicht ausreichen Stabilität entwickelt

  • für die Schutzverrohrung sind i.d. Regel die kabelverlegenden Fachkräfte zuständig


Zu groß dimensionierte Durchbrüche am besten mit Rohrmanschetten abdichten!
Bei Einbau des Estrichs kann hier Feuchtigkeit in die Wandkonstruktion eindringen
  • Das Abflussrohr hätte vollständig und dicht von dem Randdämmstreifen ⇒ umschlossen sein müssen

  • Beim Einbringen des Estrichs ⇒ kann somit Feuchtigkeit hinter die Gipsplatten gelangen entsprechende Feuchteschäden sind die Folge

  • Unbedingt vor Estricheinbau die Dichtigkeit der Anschlüsse kontrollieren ! Im Fachhandel gibt es hierfür geeignete Rohrmanschetten

  • Für den Einbau ist der Fußbodenleger, b.z.w. Estrichleger zuständig