alt text

Die richtige Hängematte für den Balkon

Der Begriff Hängematte steht für Ruhe und Entspannung an der frischen Luft. Sie ist ein flexibles Möbelstücke und deshalb gerade für kleinere Balkone gut geeignet. Hat man erst zwei entsprechende Befestigungshaken am Balkongeländer und der Hauswand befestigt, ist der Platz zum Relaxen in kürzester Zeit realisiert.

Voraussetzung ist hier allerdings, dass der Balkon die nötige Größe hat, da Gestelle sehr ausladend sind und sich nicht so schnell wegräumen lassen.

Die Maße liegen für gewöhnlich nicht unter 4,00 Meter in der Länge und 1,30 m in der Breite. Massiv gefertigte Holzgestelle können schon mal 40 kg wiegen, je nach Größe und Holzart. Aus Leimholzbögen gefertigte Hängemattengestelle bestechen durch ihr modernes Design. Da sie meist aus Kiefern-, Lärchen- oder Eschenholz bestehen, ist regelmäßiges Einölen unerlässlich, wenn man sich das gefällige Aussehen über Jahre erhalten möchte.

Wer die Hängematte mit einem Dübel an der Hauswand fixieren möchte, sollte den Vermieter vorher fragen!
Im Fachhandel gibt es spezielle Dübel für die Lastenaufnahme. Foto: © Curly Malisan/fotolia

Die Verankerungeiner Hängematte an der Hauswandist etwas aufwendiger: Für die Befestigung wird meist eine Metallöse- oder Haken mitgeliefert. Dann muss zunächst ein Loch von etwa 6-9 mm etwa 70 mm tief in das Mauerwerk gebohrt und mit einem passenden Dübel, welcher die Lasten auch aufnehmen kann (Fachhandel) versehen werden. Das sollte vorher mit dem Vermieter abgesprochen werden, für den fall dass die Hauswand mit einem Wärmeschutz versehen ist.

Danach wird die Ösenschraube so weit in die Wand gedreht, bis das Gewinde nicht mehr sichtbar ist. Handelt es sich um einen Befestigungshaken, wird abschließend die Ankerplatte fest geschraubt-fertig.

Viele Balkongeländer verfügen jedoch nicht über die erforderliche Höhe, sodass der tiefste Punkt der Matte bei Benutzung schnell den Boden streift. In diesem Fall läßt sich der Eckpfosten des Geländers recht einfach verlängern: Ein stabiles Kantholz oder Metallprofil beispielsweise mit Kabelbindern befestigen und daran die Hängematte befestigen. 
 

Hängemattenständer aus Metall erfordern so gut wie keine Pflege und sind wesentlich erschwinglicher als ihre „Kollegen“ aus Holz, dafür aber optisch nicht so ansprechend. Das Metall ist meist pulverbeschichtet und rostet nicht, so lange die Oberfläche nicht beschädigt wird.

Edelstahlgestelle sind aufgrund des verwendeten Materials teurer in der Anschaffung, rosten aber nie und können deshalb ganzjährig im Freien stehen. Außerdem macht Edelstahl optisch mehr her als einfaches, pulverbeschichtetes Metall. Meist stehen Hängemattenständer aus Metall und Edelstahl auf Rollen, so sind sie natürlich viel leichter umzustellen.

Tipp ⇒ Tipps für den kleinen Balkon

Gestelle aus Holz erfordern einen eher großen Balkon, da die Gestelle sehr ausladend sind und sich nicht so schnell wegräumen lassen. Die Maße liegen für gewöhnlich nicht unter 4,00 Meter in der Länge und 1,30 m in der Breite. Massiv gefertigte Holzgestelle können schon mal 40 kg wiegen, je nach Größe und Holzart. Aus Leimholzbögen gefertigte Hängemattengestelle bestechen durch ihr modernes Design. Da sie meist aus Kiefern-, Lärchen- oder Eschenholz bestehen, ist regelmäßiges Einölen unerlässlich, wenn man sich das gefällige Aussehen über Jahre erhalten möchte. 
 

Tuchhängematten sind auch für kühlere Tage geeignet
In der Tuchhängematte lässt es auch übernachten. Foto: © Dudarev Mikhail/fotolia

Da Tuchhängematten meist aus Kunstfaser oder Baumwolle gefertigt werden, verfügen sie über eine gute Wärmeisolation und lassen sich damit auch an kühleren Tagen hervorragend nutzen. Da sich die Tuchhängematte perfekt der Körperform anpasst, ist sie auch gut zum schlafen über Nacht geeignet: man kann schwer heraus fallen. Außerdem ist sie besonders leicht und benötigt im aufgerolltem Zustand wenig Platz, deshalb ist sie besonders für kleine Balkone geeignet. 

Nachteil: aufgrund des verwendetem Materials sind Tuchhängematten jedoch weniger belastbar als andere Arten, auch die Anpassung an die jeweilige Körperform ist nicht so ideal wie beispielsweise bei der Netzhängematte.

 

Netzhängematten sind bestens für heiße Sommertage geeignet
Netzhängematten eignen sich für schwere Personen. Foto: © areporter/fotolia

Sie besteht aus ineinander verschlungenen Baumwollfäden und hat ihren Ursprung in Mexico. Sie ist sehr dehnbar und fühlt sich besonders weich an, da ihre Struktur keine Knoten enthält. Netzhängematten sind besonders für schwere Personen geeignet, da die vielen Baumwollfäden für eine gute Lastverteilung sorgen. 

Wegen iher grobmaschigen Struktur sind Netzhängematten sehr luftdurchlässig und deshalb besonders für heiße Sommertage geeignet. Ausserdem passen sich besonders gut der Körperstruktur an. 

Allerdings haben sie auch einen beachtenswerten Nachteil: Da sie aus unzähligen, dünnen Fäden bestehen, sind sie beispielsweise schon durch die Knöpfe Jeans leicht zu beschädigen, auch Katzen sind nicht gerade ideale Nutzer.

 

In Spreizhängematten kann man auch zu zweit abhängen
Spreizhängematten sind besonders stabil und sicher. Foto: © yuriyzhuravov/fotolia

Sie wird auch Stabhängematte genannt und ist im Prinzip eine Tuch- oder Netzhängematte mit Spreizstäben. Diese verleihen der Hängematte Stabilität und ermöglichen dadurch eine sichere Benutzung.

Das ein- und aussteigen ist hier einfacher, dadurch eignen sich diese Matten für ältere Menschen besonders gut.

Die stabile Bauweise hat einen weiteren Vorteil: wer öfter mal zu zweit ausspannen möchte, sollte die Stabhängematte wählen, sie ist in der Lage das Gewicht von zwei Personen aufzunehmen. Die Verstrebungen an den Kopf- und Fußenden haben aber auch Nachteile:

Die Spreizhängematte passt sich nicht so gut der Körperform an, ist somit also nicht ganz so bequem wie die Netz-und Tuchhängematten. Und auch das Eigengewicht ist in der Regel größer als bei der Kunkurrenz.
 

Stabile Hängemattengestelle aus pulverbeschichtetem Stahl sind im Onlinehandel ab ca. 95,00 Euro erhältlich, wobei man sich der Sicherheit zuliebe nicht für das billigste Modell entscheiden sollte.

Bogenförmige, qualitativ ordentliche Hängemattengestelle aus druckimprägniertem Kiefernholz sind ab ca. 100 Euro zu haben, für eine ähnliche Konstruktion aus Lärchenholz sollte man mindestens 150 Euro einplanen.

Preiswerte Tuchhängematten aus Baumwolle gibt es bereits ab ca. 20 Euro, die Netzhängematten liegen auf ähnlichem Preisniveau, für eine Stabhängematte sollte man mindestens 30 Euro einplanen.