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Wohn-Pyramide aus Glas

 

Das knapp 8000 Einwohner zählende Städtchen Bönnigheim im Landkreis Ludwigsburg ist um eine nicht zu übersehende Attraktion reicher:

Schon bei der Anfahrt werden Besucher von einer weithin sichtbaren Pyramide aus Glas begrüßt, unter der ein Vier-Familien-Wohnhaus mit ausgeklügelter, energiesparenden Technik steckt.

Die Inspiration kam beim Essen

Die Idee für ein Pyramidenhaus kam dem schwäbischen Unternehmer Bruno Staiger nicht etwa weil er Ägypten-Fan ist: tatsächlich saß er beim Essen in einem Chinesischen Restaurant, welches in einer Glaspyramide integriert war.

Er war von der Atmosphäre derart begeistert, dass er beschloss, ein zweistöckiges Wohnhaus mit einer Pyramide aus Glas zu kombinieren.

Inzwischen ist diese außergewöhnliche Konstruktion am Ortsrand von Bönningheim im Landkreis Ludwigsburg bereits bei der Anfahrt unübersehbar.

Unter der 17 Meter hohen Glasspitze, welche aus einer schraubenlosen Stahlkonstruktion in Verbindung mit Sonnen-und Wärmeschutzglas besteht, befindet sich ein zweistöckiges Haus mit 4 jeweils 85 m² großen Wohnungen. Die Massivbauteile bestehen aus 16 cm starken Betonfertigteilen, einschließlich 5 cm starker Wärmedämmung.

Durch die Haus-Pyramiden-Konstruktion werden Wind und Kälte zu einem erheblichen Teil abgehalten, wodurch ganz ohne Energieaufwand zwischen Haus- und Glaskonstruktion ganzjährig angenehme Temperaturen herrschen.

Reinigung mittels Sprinklersystem

Wird im Sommer die Sonneneinstrahlung zu stark, sorgen an allen vier Seiten insgesamt installierte 32 Entlüftungsklappen für gleichmäßigen Luftaustausch, im Winter liegt ist die Innentemperatur immer etwa 10 Grad über der Außentemperatur.

Für den Betrieb des Hauses werden keine fossilen Brennstoffe benötigt, da als Energiequelle über eine Fläche von ca. 100 m² Photovoitakplatten mit Wärmepumpen kombiniert werden. Die in den Betondeckenelemente industriell eingebrachten Kapillarrohr-matten ermöglichen die Erwärmung und Kühlung des Gebäudes.

Großzügige Glasflächen müssen auch gereinigt werden: Ein auf der Pyramidenspitze installierter Sprenkler kann über ein mit Untergeschoss verbundenem Rohr auf Knopfdruck die gesamte Glasfläche von immerhin 1000m2 reinigen.

Geplante Lizenzvergabe

Die im Atriumbereich angeordneten Pflanzen werden über eine Zisterne in der das regennasser gesammelt wird, mittels Tropfbewässerung gleichmäßig feucht gehalten.

Die konstruktiven Besonderheiten sind:

  • Filigrane schraubenlose Stahlkonstruktion, das Sonnen- und Wärmeschutzglas sorgt für angenehmes Klima im Atriumbereich.
  • Das Innenhaus besteht aus Betonfertigteilen 16cm dick + 5cm Isolation, gegenüber herkömmlicher Bauweise bedeutet das ca. 50% Gewichteinsparung.
  • Das Haus benötigt keine fossilen Brennstoffe, die Energiequelle besteht ausschließlich aus Photovoltaikplatten und Wärmepumpen.
  • Erstmalig wurden in die Betonfertigdeckenelemente industriell Kapillarrohrmatten zum Kühlen und Heizen eingebracht.
  • Reinigung der Glashülle: Auf der Pyramidenspitze befindet sich ein Sprinkler, welcher über ein Rohr mit dem Untergeschoss verbunden ist. Auf Knopfdruck kann die gesamte Glasfläche von Schmutz befreit werden.  

Fragt man Besucher nach den Eindrücken welches dieses ungewöhnliche Bauwerk auf sie macht, so werden diese meist mit faszinierend, spektakulär oder auch emotional beschrieben. Nach erfolgreichem Probe-Wohnen durch Mitarbeiter des Unternehmens, ist die Vermarktung und Lizenzvergabe dieser Konstruktion vorgesehen.

Staiger GmbH u. Co. KG

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